Pflegeimmobilie als Kapitalanlage

Die sichere Kapitalanlage und der Aufbau von Vermögen ist aufgrund der unsicheren Zukunft der gesetzlichen Rentenversicherung ein wichtiger Bestandteil der Altersvorsorge und damit auch der Sicherung des persönlichen Lebensstandards. Allerdings ist es heute schwierig, Geld anzulegen und mit ausreichender Rendite für die Zukunft und das Alter vorzubeugen bzw. das vorhandene Vermögen zu sichern.

Jahrzehntelang galten Finanzprodukte wie das Sparbuch oder die Kapitallebens- oder Rentenversicherungen als sicher und ertragreich.

Allerdings werfen diese Anlageformen aufgrund der aktuellen Niedrigzinsphase nur sehr geringe Renditen ab.

Auch Anlagen in Aktien bzw. Aktienfonds sind aufgrund globaler Krisen heftigen Schwankungen unterworfen. Während die Inflation infolge der Finanz- und Staatsschuldenkrise die Spareinlagen schleichend entwertet, bietet die Investition in Grundbesitz – und das ist die Pflegeimmobilie Kapitalanlage – einen sicheren Schutz des Kapitals. Sachwerte, die nicht beliebig reproduzierbar sind, sind deutlich inflationsresistenter als Geld und unabhängig von Börsenschwankungen.

Kapitalanlage Pflegeimmobilie

Was zeichnet die Kapitalanlage Pflegeimmobilie aus? Immobilien sind unverändert eine solide und wertstabile Geldanlage. Sie bieten nicht nur Sicherheit, Inflationsschutz und Steuervorteile, sondern stellen eine zusätzliche Einkommensquelle im Alter dar. Vermietete Immobilien gelten als hervorragende Kapitalanlagen.

Allerdings sollten bei der Planung bzw. dem Kauf von Immobilien wichtige Aspekte beachtet werden, um eine langfristige Kapitalanlage zu gewährleisten. Zu diesen Kriterien zählen vor allem eine sorgfältige Standort- und Marktanalyse, die Einhaltung von Bauqualität – gerade im Hinblick auf die sich stetig weiterentwickelnden Energie-Effizienz-Vorgaben – sowie die Auswahl der Objektbeteiligten.

Als eine besonders sichere und unkomplizierte Anlageform gilt heute die Investition in Pflegeimmobilien als Kapitalanlage.

War es in den vergangenen Jahren üblich, dass überwiegend Großinvestoren wie Banken und Versicherungen oder Immobilienfonds meist ganze Pflegeheime als Kapitalanlage erworben haben, so hat sich dieser Markt stark verändert.

Heute werden Pflegeeinrichtungen ähnlich wie Eigentumswohnungen nach Wohnungseigentumsgesetz in einzelne Pflegeappartements aufgeteilt. Diese Öffnung des Marktes ermöglicht nun auch dem „normalen“ Kapitalanleger eine langfristige, wertstabile Geldanlage mit hohen Renditechancen.

Der Kauf eines Pflegeappartements als Kapitalanlage im Teileigentum wird dabei wie bei einem üblichen Immobilienerwerb – beispielsweise einer Eigentumswohnung – über das Grundbuch abgesichert.

Vorteile einer Pflegeimmobilie als Kapitalanlage gegenüber herkömmlichen Mietwohnungen

  1. Betreiberverträge über 25 Jahre und länger sichern Ihre Mieteinnahme Ihrer Pflegeimmobilie auch bei Leerstand.
  2. Dank der Absicherung Ihres Pflege-Appartements im Grundbuch können Sie es vererben, verschenken, beleihen oder verkaufen.
  3. Bei Inflation wird Ihre Mieteinnahme durch die indexierte Miete automatisch angehoben.
  4. Der Betreiber des Pflegeheims zahlt Gas, Wasser, Strom und Versicherungen.
  5. Die Bausubstanz der Häuser ist neuwertig und auf dem neuesten Stand der Pflegewissenschaft.
  6. Zurzeit nutzen Sie das historisch niedrigste Zinsniveau seit Jahrzehnten.
  1. Als Eigentümer sind Sie nur für die Instandhaltung von Dach und Fach verantwortlich, für die es eine Umlage gibt.
  2. Beim Wechsel eines Bewohners müssen Sie sich um nichts kümmern, das ist Sache des Betreibers.
  3. Nutzen Sie die steuerlichen Vorteile durch Abschreibungen und holen sich Ihre Einkommenssteuer teilweise zurück.
  4. Der Pflegemarkt ist einer der letzten konjunkturunabhängigen Wachstumsmärkte in Deutschland.
  5. Sie profitieren von einer Immobilienform, die durch verschiedene Bedarfsermittlungs-Kontrollen geprüft wurde

Aufgrund dieser Vorteile wird die Kapitalanlage Pflegeimmobilie oft auch als „Rundum-Sorglos-Immobilie“ bezeichnet.

Risiken einer Pflegeimmobilie Kapitalanlage

Diesen Chancen stehen auch Risiken gegenüber – denn wie jede Investition birgt auch die Pflegeimmobilie Kapitalanlage Risiken. Allerdings sind diese auf ein Minimum reduziert:

  1. Bei einer Standortwahl mit geringem Pflegeplatzbedarf besteht die Möglichkeit, dass sich ein Pflegeheim nicht wirtschaftlich betreiben lässt. Dieses Risiko wird jedoch durch eine umfassende Standortanalyse durch die beteiligten Institutionen im Vorfeld auf ein Minimum reduziert.
  2. Betreiberausfall und Risiko, dass der Pächter seine vertragliche Verpflichtung hinsichtlich der Instandhaltung nicht erfüllt (Ausfallwahrscheinlichkeit liegt bei nur 0,3% bis 0,98% je nach Größe und Betreiber, lt. Wirtschaftsauskunft Creditreform). Dieses Risiko wird minimiert, indem entweder die Anbieter von Pflegeimmobilien, die z. T. selbst als Betreiber am Markt tätig sind, einspringen oder der jeweilige Sozialhilfeträger setzt einen Notbetreiber ein, der die Einrichtung weiterführt. Die Eigentümergemeinschaft würde daraufhin in Abstimmung mit dem Sozialhilfeträger einen neuen Betreiber suchen. Ein neuer Betreiber würde in den bestehenden Mietvertrag sowie in den Versorgungsvertrag eintreten.
  1. Ein anderes Pflegeheim eröffnet in unmittelbarer Nähe.
  2. Das Pflegeleistungsangebot und die Ausstattungen können Gründe für geringe Belegungszahlen eine Pflegeimmobilie sein. Dieses Risiko wird minimiert, indem nur mit erfahrenen und langjährig am Markt tätigen Pflegeheimbetreibern zusammengearbeitet wird. Die Ausstattung der von uns angebotenen Pflegeimmobilien ist immer auf dem neuesten Stand.
  3. Leerstandsrisiko bei einer Beendigung des Pachtvertrages. Auch hier wird das Risiko einer Pflegeimmobilie als Kapitalanlage durch die oben genannten Möglichkeiten versucht zu reduzieren.